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Hunger
Nahrungsentzug als militärische Waffe
Sprache Englisch
Format: Gebundene Ausgabe
Abmessungen: 6,1" x 9,2"
Seiten: 312
Fotos: 100 Monoillustrationen
Herausgeber: Pen and Sword Military
ISBN: 9781399040594
Artikel-Nr. 9781399040594
Im Laufe der Jahrhunderte starben in Kriegen mehr Kombattanten und Zivilisten an den Folgen von Hunger und daraus resultierenden Krankheiten als durch Kugeln oder Bomben. Der Autor dieses faszinierenden Werks argumentiert, dass Konflikte in den letzten 160 Jahren nicht einfach entschieden wurden auf dem Schlachtfeld, sondern dadurch, dass dem Gegner der Zugang zu Nahrung verwehrt wird. Die darauf folgende Hungersnot führte zu militärischer Disziplinlosigkeit, sozialen Unruhen und einem Versagen der Regierungsführung. Zahlreiche Beispiele belegen seinen Standpunkt, nicht zuletzt Deutschland im Jahr 1919. Die Blockade der Konföderation durch die Union im Jahr 1861 war ein wesentlicher Faktor für den Ausgang des Bürgerkriegs, ebenso wie die amerikanische Strategie gegen Japan in den Jahren 1943–1945. Das Schicksal der belagerten Streitkräfte sowohl bei Vicksburg im Jahr 1863 als auch der Briten bei Kut im Jahr 1916 wurde besiegelt, als die Kontrolle über ihre jeweiligen Versorgungswege verloren ging. Churchills Befürchtungen über Hitlers U-Boot-Feldzug waren durchaus berechtigt. „Logistik“ ist ein modernes Wort, aber es beschreibt ein grundlegendes Element der Feldherrschaft, das 1870 in Metz deutlich zum Ausdruck kam, als logistische Analphabeten dazu führten, dass eine riesige und bisher ungeschlagene französische Armee keine andere Wahl hatte sondern sich zu ergeben. Dieses zum Nachdenken anregende Buch zeigt anschaulich, dass extremer Hunger der Vorläufer des Verhungerns und folglich einer fast unvermeidlichen Niederlage ist. Es beweist, dass Nahrungsentzug eine wirksame Waffe ist, die kein Kommandant ignorieren kann.