Ich entkomme!
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Ich entkomme!

Der bemerkenswerteste Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs




Autor: Kapitän JL Hardy DSO, MC
Sprache Englisch
Format: Hardcover
Abmessungen: 6" x 9"
Seiten: 176
Fotos: 6 s/w-Bilder und Karten
Herausgeber: Pen and Sword Military
ISBN: 9781473823761
Artikel-Nr. 9781473823761



Von allen gewagten Kriegsgefangenen-Fluchtgeschichten, die in den letzten 100 Jahren ans Licht kamen und von Steve McQueen im Film „The Great Escape“ verewigt wurden, ist die Geschichte von JL Hardy wohl eine der bemerkenswertesten. Hardy war dreieinhalb Jahre lang Kriegsgefangener und unternahm während seiner Gefangenschaft im Ersten Weltkrieg nicht weniger als zwölf Fluchtversuche, von denen fünf erfolgreich waren. Anfang 1915 versuchte er, aus dem Lager Halle bei Leipzig zu fliehen , indem er eine Ziegelmauer in eine angrenzende Munitionsfabrik durchbrach. Nach fünfmonatiger Arbeit erwies sich das Projekt als undurchführbar. Im Sommer 1915 wurde er in das Lager Augustabad bei Neubrandenburg verlegt, wo es ihm nach zehn Tagen gelang, zusammen mit einem russischen Offizier einer Badeparty außerhalb des Lagers zu entkommen. Nach einer beschwerlichen Reise legten sie die 50 Meilen bis zur Ostseeküste zurück. Sie durchschwammen einen Fluss, wurden einmal beinahe zurückerobert, erreichten aber schließlich Stralsund. Es gelang ihnen beinahe, die Besatzung eines schwedischen Schoners dorthin zu bringen, um ihnen die Durchfahrt zu ermöglichen, doch sie wurden im letzten Moment festgenommen. Hardy wurde nach Halle zurückgebracht und beteiligte sich zusammen mit einer Gruppe russischer Offiziere an einem erfolglosen Versuch, eine Mauer niederzureißen. Anschließend unternahm er einen alleinigen Fluchtversuch, indem er Schlösser knackte und ein Dachfenster durchbrach, bevor er an einem Seil auf die Straße hinunterrutschte. Von hier aus schlüpfte er in den Regen und die Dunkelheit. Er sprach genug Deutsch, um mit dem Zug nach Bremen zu gelangen. Hier wurde er, von Kälte und Hunger zermürbt, von den Deutschen zurückerobert. Anschließend wurde er nach Magdeburg überstellt, wo er mit einem belgischen Offizier mit „Trick, Kühnheit und Glück“ entkam. Mit dem Zug gelangten sie nach Berlin und weiter nach Stralsund. Von dort setzten sie zur Insel Rügen über, wurden jedoch verhaftet, bevor sie ein Fischerboot finden konnten, das sie nach Schweden bringen konnte. Sein nächstes Kriegsgefangenenlager war Fort Zorndorf, aus dem eine Flucht praktisch unmöglich war. Dennoch unternahm er mehrere Versuche, von denen einer beinahe geglückt wäre, als er zusammen mit zwei anderen fast als deutscher Soldat verkleidet herauskäme. Hardy wurde weiter versetzt und unternahm weitere Fluchtversuche, bis ihm schließlich im März 1918 die endgültige Flucht gelang Über dreieinhalb Jahre war er Kriegsgefangener. Geschrieben in Hardys eigenen Worten, liest sich dieses Buch wie ein Kriegsthriller oder ein Hollywood-Drehbuch, und seine Geschichte über den Ersten Weltkrieg ist eine faszinierende Lektüre.


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