Der Zweite Weltkrieg war erst wenige Monate alt, als der Generalstab der Luftwaffe von der dringenden Notwendigkeit überzeugt wurde, eine schlagkräftige Nachtjägertruppe aufzubauen. Zu dieser Zeit hinkte Deutschland einem seiner Hauptfeinde, England, hinterher, das bereits Bordradarausrüstung für den Einsatz in seinen Nachtjägern testete.
In diesem Buch soll detailliert dargelegt werden, wie Dornier in kurzer Zeit seinen mittleren Bomber Do 17 Z in einen Nachtjäger umbauen konnte, wie AEG und Telefunken das Infrarotgerät Spanner I und das FuG 202 B entwickelten. C-Radar und wie sich die Nachtjägertaktiken der Luftwaffe von Langstrecken-Eindringlingsmissionen über England im Jahr 1940 zu einer komplexen Zusammenarbeit zwischen bodengestützten Radarstationen auf dem europäischen Festland und mit Radar ausgestatteten Do 215 B-5 Kauz IIIs entwickelten, die gesteuert wurden zum erfolgreichen Abfangen von RAF-Bombern während ihrer Flüge zu und von Zielen.
Der wichtige Beitrag, den weniger als 40 umgebaute Kauz- Nachtjäger in den ersten Kriegsjahren leisteten, wird in einen größeren Kontext gestellt und auch ihre spätere Verwendung als Nachtjäger-Trainer, Übungsluftziele und Mehrzweckflugzeuge untersucht, wobei der Einsatz bis dahin untersucht wird Kriegsende 1945.
Der Haupttext wird durch Hunderte von seltenen historischen Fotografien, Karten, speziell in Auftrag gegebenen Farbprofilen und Daten aus zahlreichen Logbüchern ergänzt, um die bestmögliche Berichterstattung über diesen Typus zu präsentieren.